Basilika San Zeno

Basilika San Zeno

Verona, Italien · Website


Die Geschichte

1797 nahmen französische Truppen unter Napoleon Andrea Mantegnas großes Altarbild aus San Zeno mit und schickten es nach Paris. 1815, nach Napoleons Sturz, kehrte nur das Hauptbild nach Verona zurück. Die drei kleinen Predellaszenen darunter blieben in Frankreich, die Kreuzigung im Louvre, das Gebet am Ölberg und die Auferstehung in Tours, und so sind die Tafeln, die man heute in der Kirche sieht, Kopien.

Mantegna malte das Werk um 1456 bis 1459 für den Abt Gregorio Correr, einen venezianischen Adligen. Maria mit dem Kind thront in der Mitte, auf jeder Seite stehen vier Heilige, und die geschnitzten Holzsäulen des echten Rahmens setzen sich in der gemalten Architektur hinter den Figuren fort, sodass Rahmen und Bild wie ein einziger Bau wirken.

Die Kirche selbst gehört zu den großen romanischen Bauten Norditaliens. Sie war um 1138 weitgehend vollendet, nachdem ein Erdbeben 1117 die Arbeiten unterbrochen hatte. Ihre Bronzetüren tragen Dutzende Reliefs mit biblischen Szenen und den Wundern des heiligen Zeno, des Bischofs von Verona im 4. Jahrhundert, dessen Gebeine in der Krypta ruhen. Darüber trägt die Fensterrose des Bildhauers Brioloto den Namen Glücksrad, mit sechs Figuren, die Aufstieg und Fall des menschlichen Lebens zeigen.

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Sammlung

1 Werk