
Die Geschichte
Am oberen Ende von Göteborgs Prachtstraße, den Blick über die Kungsportsavenyn abschließend, steht eine gestufte Backsteinfassade von 1923, das Kunstmuseum der Stadt. Steigt man hindurch, ist der Lohn oben ein einzelner Saal, für den Kunsthistoriker reisen: die Fürstenberg-Galerie.
Pontus Fürstenberg, ein Göteborger Kaufmann, und seine Frau Gothilda waren in den 1880er und 1890er Jahren die großen Förderer der skandinavischen Malerei und kauften direkt von den jungen Künstlern, die die nordische Kunst ins Freie zogen. Ihre Sammlung kam an das Museum und birgt viele der prägenden Bilder jener Generation, Anders Zorns Akte im kalten Wasser, Carl Larssons sonnenbeschienene Familien, das lange nördliche Licht von Prinz Eugen und P. S. Krøyer.
Unterhalb dieses Gipfels greifen die Säle weiter, mit Rembrandt, Van Gogh und Picasso, doch es sind die nordischen Räume, eine der stärksten Versammlungen jenes Augenblicks überhaupt, die dem Ort seinen Charakter geben.
Sammlung
8 Werke
Hipp, hipp, hurra!Peder Severin Krøyer, 1888
Zeichnende KnabenSofie Ribbing, 1864
Venny Soldan-Brofeldt, KünstlerinHanna Hirsch-Pauli, 1886
Nordischer SommerabendRichard Bergh, 1899
Mann mit Falke (möglicherweise der heilige Bavo)Rembrandt, 1661
Heinrich IV. bei der Belagerung von AmiensPeter Paul Rubens, 1630
Landschaft mit WassermühleHenri Rousseau, 1896
VampirEdvard Munch, 1893