
Die Geschichte
1960 kaufte das Land Nordrhein-Westfalen 88 Gemälde von Paul Klee von einem amerikanischen Stahlmagnaten und baute ein Museum um sie herum. Die Wahl war bewusst. Klee hatte bis 1933 an der Düsseldorfer Kunstakademie gelehrt, als die Nationalsozialisten ihn entließen und seine Kunst als entartet brandmarkten, und ihn zurückzukaufen war ein öffentlicher Akt der Wiedergutmachung.
Dieser Klee-Kern, heute weit über hundert Werke, durchzieht noch immer die Kunstsammlung, verteilt auf zwei Häuser in Düsseldorf, das schwarzglänzende K20 und das K21. Rings darum trug das Land die klassische Moderne in voller Stärke zusammen, Picasso, Matisse, Kandinsky und Mondrian, und später amerikanische und zeitgenössische Kunst.
Die dunkle geschwungene Fassade des K20 umschließt einen ganzen Häuserblock, und drinnen bleiben die Klee-Säle bewusst still, kleine Bilder, die das Nahestehen belohnen.







