Lenbachhaus

Lenbachhaus

München, Deutschland · Website


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Die Geschichte

Durch die NS-Jahre hindurch, als die Werke als entartet gebrandmarkt waren, bewahrte die Malerin Gabriele Münter Dutzende Leinwände ihres einstigen Gefährten Wassily Kandinsky im Keller ihres Hauses in Bayern. 1957, an ihrem 80. Geburtstag, verschenkte sie sie, mehr als tausend Werke, an ein Münchner Museum.

Dieses Museum ist das Lenbachhaus, und ihre Schenkung machte es zur Heimat des Blauen Reiter. Der Blaue Reiter war ein Kreis von Künstlern um Kandinsky und Franz Marc in München kurz vor dem Ersten Weltkrieg, der zu leuchtender Farbe und Abstraktion drängte. Münters Gabe brachte etwa 90 Ölbilder Kandinskys mit, dazu Werke von Marc, August Macke, Paul Klee und Alexej Jawlensky, und das Museum besitzt heute die reichste Sammlung der Gruppe überhaupt.

Der Ort selbst lohnt einen Blick. Das Gebäude war die italienisch anmutende Villa von Franz von Lenbach, einem gefragten Gesellschaftsporträtisten des späten 19. Jahrhunderts, in den 1880er Jahren erbaut und später als städtische Galerie eröffnet. Ein neuerer, mit goldenen Metallröhren verkleideter Flügel des Architekten Norman Foster fügt das Haus des alten Malers heute in ein weit größeres Museum ein.

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Sammlung

35 Werke