
Die Geschichte
Matisse kam 1917 zum ersten Mal nach Nizza, des Winterlichts wegen, und ging eigentlich nie wieder fort. Er blieb durch zwei Weltkriege an der Riviera, bis zu seinem Tod 1954. Das ihm gewidmete Museum liegt oben auf dem Hügel von Cimiez, in einer ockerroten Villa aus dem 17. Jahrhundert, umgeben von Olivenbäumen und den Resten einer römischen Stadt.
Die Sammlung begleitet ihn durch sein ganzes Leben, von frühen dunklen Leinwänden über die lockeren, strahlenden Werke seiner Jahre in Nizza bis zu den Scherenschnitten seines Alters, als ihn die Krankheit ans Bett fesselte und er mit Schere und bemaltem Papier arbeitete. Auch seine eigenen Dinge sind hier, die Vasen, Stoffe und Requisiten aus dem Atelier, die in seinen Bildern immer wieder auftauchen. Matisse ist am selben Hang begraben, und die Kapelle, die er im nahen Vence entwarf, ganz in blaues und gelbes Licht getaucht, ist nur einen kurzen Ausflug entfernt.
Sammlung
8 Werke
Blauer Akt IVHenri Matisse, 1952
Odaliske mit der roten SchatulleHenri Matisse, 1927
Stillleben mit afrikanischer StatuetteHenri Matisse, 1907
Akt im Sessel, grüne PflanzeHenri Matisse, 1936
Leserin am gelben TischHenri Matisse, 1944
Zurückgelehnter Akt, auf dem Rücken liegendHenri Matisse, 1946
Stillleben mit GranatäpfelnHenri Matisse, 1947
Sturm in NizzaHenri Matisse, 1919