Neue Pinakothek

Neue Pinakothek

München, Deutschland · Website


Die Geschichte

Als König Ludwig I. von Bayern 1853 die Neue Pinakothek in München eröffnete, meinte er sie als etwas Neues: ein öffentliches Museum, das der Kunst seines eigenen Jahrhunderts gewidmet war, den lebenden Malern, getrennt von den Alten Meistern nebenan gehängt. Es gehörte zu den ersten Museen überhaupt, die der zeitgenössischen Kunst galten.

Das ursprüngliche Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, und die Sammlung öffnete 1981 in einem modernen Nachfolgebau wieder. Sie versammelt europäische Malerei des 18. und 19. Jahrhunderts, von englischen Porträts und deutschen Romantikern bis zu Manet, und ihr meistfotografiertes Bild ist eine von van Goghs Sonnenblumen, die Vase mit 12 Blüten, die er 1888 in Arles malte.

Für den heutigen Besucher gibt es einen Haken. Das Gebäude der Neuen Pinakothek ist wegen einer langen Sanierung geschlossen, die bis ans Ende des Jahrzehnts dauern dürfte, und seine Höhepunkte, die Sonnenblumen darunter, hängen vorerst im Erdgeschoss der nahen, älteren Alten Pinakothek. Die Sammlung ist durchaus zu sehen, nur noch nicht im eigenen Haus.

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Sammlung

24 Werke