
Paul Gauguin, Te tamari no atua, 1896. Wikimedia Commons. · PD
Te tamari no atua
Details
Die Geschichte
Als Gauguin 1896 zum zweiten Mal auf Tahiti lebte, teilte er nahe Papeete eine Hütte mit der jungen Tahitianerin Pau'ura, die in jenem Jahr ein Kind erwartete. Daraus entstand diese ganz eigene Geburt Christi, die heute in der Neuen Pinakothek in München hängt. Im Vordergrund liegt die junge Mutter erschöpft auf einem Bett, dahinter hält eine andere Frau das Neugeborene, beide von einem blassen goldenen Heiligenschein umgeben. Im Hintergrund deuten einige Kühe einen Stall an, und am Kopfende wacht eine dunkle Gestalt, verwandt den Totengeistern, die Gauguin schon früher gemalt hatte. Das Mädchen, das Pau'ura in jenem Winter zur Welt brachte, lebte nur wenige Tage.




