
Gustav Klimt · CC-BY-SA-4.0
Bildnis Margaret Stonborough-Wittgenstein
Details
Die Geschichte
1905 malte Klimt Margaret Stonborough-Wittgenstein anlässlich ihrer Hochzeit. Der Auftrag kam von ihrem Vater Karl Wittgenstein, Stahlmagnat und einer der großen Förderer der Wiener Kunst, in dessen Palais Brahms und Mahler erklangen. Die junge Frau steht aufrecht, gehüllt in ein weißes Kleid aus duftigem Stoff, das sie fast im hellen Grund verschwinden lässt. Gebildet und eigenständig, war sie die Schwester des Philosophen Ludwig Wittgenstein und des Pianisten Paul Wittgenstein. Das Bildnis gefiel ihr nicht, sie verbannte es auf den Dachboden ihres Sommerhauses. Klimt hatte die Komposition mehrfach umgearbeitet, und im selben Jahr brach er mit der Secession, die er hatte mitbegründen helfen.




