
Die Geschichte
Der Petit Palais war nur für die Dauer eines Fests gebaut. Er entstand für die Pariser Weltausstellung von 1900, eine von zwei prächtigen Ausstellungshallen an einer neuen Prachtstraße, entworfen vom Architekten Charles Girault mit einem gekuppelten Eingang und einer geschwungenen Kolonnade um einen verborgenen Garten.
Als die Ausstellung endete, behielt die Stadt ihn und machte ihn zu ihrem eigenen Kunstmuseum, das er geblieben ist. Der Eintritt in die ständige Sammlung ist frei. Sie reicht weit, von antiken und mittelalterlichen Objekten über die niederländische und flämische Malerei bis zu Courbet, den Impressionisten und einem großen Bogen französischer Kunst des 19. Jahrhunderts.
Viel von ihrer Stärke stammt aus privaten Schenkungen, vor allem der Sammlung der Brüder Auguste und Eugène Dutuit, reicher Sammler, die der Stadt ihre Rembrandt-Radierungen, altmeisterlichen Zeichnungen und Antiken hinterließen. Das Gebäude lohnt schon um seiner selbst willen einen Rundgang, hinaus zum halbrunden Garten in seiner Mitte, wo ein Café unter Palmen und Mosaiken unter dem großen Glasdach liegt.
Sammlung
34 Werke
Selbstbildnis in orientalischer KleidungRembrandt, 1631
Sonnenuntergang an der Seine bei Lavacourt, im WinterClaude Monet, 1880
Die Kirche von MoretAlfred Sisley, 1894
Der EselGustave Courbet, 1862
Junges Mädchen mit Dekolleté und Blume im HaarBerthe Morisot, 1893
Das RehGustave Courbet, 1876
Rosen und Tulpen in einer VaseÉdouard Manet, 1883
Der Tod des SenecaJacques-Louis David, 1773
Die vier Jahreszeiten: SommerPaul Cézanne, 1860