
Die Geschichte
Das älteste öffentliche Kunstmuseum von Maine, gegründet 1882, kreist um das Licht dieses Bundesstaates und die Maler, die seinetwegen kamen. Im Zentrum der Sammlung steht Winslow Homer, der die letzten Jahrzehnte seines Lebens in einem Atelier auf Prouts Neck verbrachte, einer felsigen Landzunge südlich von Portland, und dort die schwere Atlantikbrandung malte, fast ganz ohne Menschen.
1976 versprach Charles Shipman Payson, ein gebürtiger Mainer, dem Museum seine Homers und bezahlte einen Neubau dafür. Entworfen hat ihn Henry Cobb aus dem Büro von I. M. Pei, eröffnet wurde er 1983, ein Backsteinbau mit pyramidenförmigen Oberlichtern rund um einen hellen zentralen Hof. Später kaufte das Museum Homers Atelier selbst, restaurierte es und bietet heute Führungen hinaus an die Küste an, an der die Bilder entstanden.
Neben Homer besitzt es Werke der Wyeths, amerikanische Impressionisten und europäische Kunst, doch der rote Faden bleibt dieser Abschnitt der nördlichen Küste und die Künstler, die er immer wieder zurückholte.

