
Die Geschichte
Das Herz dieser Sammlung trug eine Frau mit ungewöhnlich gutem Blick zusammen: Karoline Luise, Markgräfin von Baden, die in den 1760er- und 1770er-Jahren französische, niederländische und flämische Gemälde kaufte und über jeden Erwerb genau Buch führte. Ihr Kabinett wurde der Keim der Kunsthalle in Karlsruhe, der kleinen Planstadt, die ihre Familie regierte.
Spätere Direktoren wandten sie der deutschen Kunst zu, und ihr Schatz ist ein Werk von Matthias Grünewald, der Tauberbischofsheimer Altar, eine glühende Kreuzigung von um 1523 von einem Maler, der nur eine Handvoll Bilder hinterließ. Um ihn hängen Cranach, Dürer und Hans Baldung Grien, dazu spätere deutsche Malerei, die Hans Thoma einbrachte, ein Künstler, der das Museum um 1900 leitete und ihm einen großen Teil seiner eigenen Werke schenkte.
Sammlung
11 Werke
Ritter, Tod und TeufelAlbrecht Dürer, 1513
Der heilige Hieronymus im GehäusAlbrecht Dürer, 1514
Die kleine LangeÉdouard Manet, 1861
Das Gastmahl des PlatonAnselm Feuerbach, 1869
Christus als SchmerzensmannAlbrecht Dürer, 1493
Leute am blauen SeeAugust Macke, 1913
SelbstbildnisMarie-Guillemine Benoist, 1786
Der RingkampfMichiel Sweerts, 1648
Reh im Walde IIFranz Marc, 1914
SelbstbildnisRembrandt, 1646
Die lesende GabriellePierre-Auguste Renoir, 1906