Staatsgalerie Altdeutsche Meister

Staatsgalerie Altdeutsche Meister

Augsburg, Deutschland


Die Geschichte

Jakob Fugger, der Augsburger Kaufmann und Bankier, der die Habsburger Kaiser finanzierte, blickt aus Albrecht Dürers Bildnis mit einer Haube aus Goldbrokat. Der Nürnberger Maler traf ihn während des Reichstags, der 1518 in Augsburg tagte, und das Gemälde entstand um 1520. Heute hängt es in der Staatsgalerie Altdeutsche Meister, untergebracht in der ehemaligen Kirche des Katharinenklosters, eines Konvents der Dominikanerinnen.

Diese Nonnen haben die Sammlung selbst geprägt. Da sie in strenger Klausur lebten, durften sie den Ablass einer Romwallfahrt durch Gebete in ihrem eigenen Kloster erlangen, und um 1500 bestellten sie bei den Augsburger Malern Hans Holbein dem Älteren, Hans Burgkmair und weiteren Künstlern Bilder der großen römischen Pilgerbasiliken. Dieser Basilikenzyklus ist bis heute hier zu sehen, in dem ehemaligen Kloster, für das er gemalt wurde.

Nachdem das Kloster 1802 aufgehoben und Augsburg bayerisch geworden war, wurde die Kirche 1835 zur Gemäldegalerie, der ältesten Zweiggalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Ihr Kern ist die Malerei der Augsburger und schwäbischen Schule des Spätmittelalters und der frühen Renaissance, ergänzt um Werke von Lucas Cranach dem Älteren, dem sächsischen Hofmaler. Der Zugang führt durch das Schaezlerpalais, das benachbarte Rokokopalais.

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Sammlung

1 Werk