Staatsgalerie Würzburg

Würzburg, Deutschland · Website


Die Geschichte

Am 12. Dezember 1750 traf der venezianische Maler Giovanni Battista Tiepolo in Würzburg ein, gerufen vom Fürstbischof, um den Kaisersaal seiner neuen Residenz auszumalen. Er blieb etwa drei Jahre, zusammen mit seinen Söhnen, darunter der Maler Giovanni Domenico, und schuf anschließend auch das gewaltige Deckenbild über dem Treppenhaus. Die Staatsgalerie Würzburg, eine Zweiggalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, nimmt diesen venezianischen Faden im selben Gebäude auf, in Räumen des Nordflügels, in denen einst das Hoftheater lag.

Ihr Thema ist Venedig selbst, von der Renaissance bis ins 18. Jahrhundert. Die frühesten Bilder stammen aus den Werkstätten Tizians und Paolo Veroneses, darunter eine Folge von Tugendallegorien wie Glaube und Liebe aus Veroneses Atelier. Es folgen Tintoretto, Palma il Giovane und die Malerfamilie Bassano. Die Räume des 18. Jahrhunderts zeigen Piazzetta, Amigoni und Pittoni, Venezianer, die für Höfe in ganz Europa arbeiteten. Auch beide Tiepolo sind vertreten, darunter ein Altarbild, das Domenico 1754 für die Abtei Münsterschwarzach malte, ein Benediktinerkloster unweit von Würzburg.

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Sammlung

1 Werk