
Messepalast
Prag, Tschechien
Die Geschichte
Als der Messepalast 1928 in Prag eröffnete, war er eines der größten funktionalistischen Gebäude der Welt, eine riesige Halle aus Beton, Glas und Licht, für Handelsmessen gebaut. Le Corbusier soll bei einem Besuch von seiner schieren Größe zugleich beeindruckt und beunruhigt gewesen sein. Nachdem ein Brand ihn 1974 ausgehöhlt hatte, wurde er wiederaufgebaut, um die moderne Kunst der Nationalgalerie aufzunehmen.
Hinter dieser strengen Fassade steht das Beste der modernen tschechischen Malerei und ein bemerkenswerter Bestand französischer Kunst, den der junge tschechoslowakische Staat früh kaufte, wobei Picasso ein eigener Raum gewidmet ist und Werke von Monet, Renoir, Klimt und van Gogh hängen. Auch Rodin und Munch tauchen auf.
Die sieben Stockwerke steigen um ein riesiges zentrales Atrium empor, und das Gebäude selbst, ganz Tageslicht und klare Linien, wird als das erste Ausstellungsstück behandelt, in das man hineingeht.
Sammlung
8 Werke
Die JungfrauGustav Klimt, 1913
Grünes Weizenfeld mit ZypresseVincent van Gogh, 1889
Ich selbst: Porträt-LandschaftHenri Rousseau, 1890
GismondaAlphonse Mucha, 1894
Der heilige SebastianBohumil Kubišta, 1912
Im Moulin Rouge: Zwei Walzer tanzende FrauenHenri de Toulouse-Lautrec, 1892
Die LiebendenPierre-Auguste Renoir, 1875
Bonjour Monsieur GauguinPaul Gauguin, 1889