Messepalast

Messepalast

Prag, Tschechien


Die Geschichte

Als der Messepalast 1928 in Prag eröffnete, war er eines der größten funktionalistischen Gebäude der Welt, eine riesige Halle aus Beton, Glas und Licht, für Handelsmessen gebaut. Le Corbusier soll bei einem Besuch von seiner schieren Größe zugleich beeindruckt und beunruhigt gewesen sein. Nachdem ein Brand ihn 1974 ausgehöhlt hatte, wurde er wiederaufgebaut, um die moderne Kunst der Nationalgalerie aufzunehmen.

Hinter dieser strengen Fassade steht das Beste der modernen tschechischen Malerei und ein bemerkenswerter Bestand französischer Kunst, den der junge tschechoslowakische Staat früh kaufte, wobei Picasso ein eigener Raum gewidmet ist und Werke von Monet, Renoir, Klimt und van Gogh hängen. Auch Rodin und Munch tauchen auf.

Die sieben Stockwerke steigen um ein riesiges zentrales Atrium empor, und das Gebäude selbst, ganz Tageslicht und klare Linien, wird als das erste Ausstellungsstück behandelt, in das man hineingeht.

Das ist eine von Zehntausenden Geschichten in MuseScope. Trag dich ein.

Sammlung

8 Werke