
Die Geschichte
Das Kunstmuseum Yamagata wurde 1964 in der schneereichen Region Tohoku im Norden Japans eröffnet, in einer Präfektur, die eher für Kirschen und heiße Quellen bekannt ist als für französische Malerei. Seinen Ruf verdankt es vor allem einer Sammlung, die ein unerwarteter Förderer als Leihgabe überließ, der Gipskartonhersteller Yoshino Gypsum.
1991 vertraute das Unternehmen dem Museum seine Bestände an, mehr als 80 französische Gemälde rund um den Impressionismus, mit Millet und den Landschaftsmalern von Barbizon, mit Monet, Pissarro und Renoir und später auch Chagall und den Künstlern der École de Paris. Daneben steht die eigene Sammlung des Museums mit japanischer und chinesischer Kunst, sodass man im selben Gebäude, tief im japanischen Norden, von einem Bauernfeld Millets zu einer ostasiatischen Bildrolle gehen kann.
