Gerrit Dou zugeschrieben


Die Geschichte

Gerrit Dou zugeschrieben heißt, dass das Museum ein Bild für sein Werk hält und es nicht beweisen kann. Bei Dou erwächst der Zweifel aus seinem Erfolg. Seine kleinen, minutiös vollendeten Tafeln erzielten Preise, wie sie nur wenige Maler in der Republik der Niederlande verlangen konnten, und in Leiden lernte ein ganzer Kreis seine Manier aus nächster Nähe. Frans van Mieris, der begabteste seiner Schüler, Godfried Schalcken und Dous eigener Neffe Dominicus van Tol arbeiteten alle in ihr, im selben winzigen Format und mit derselben glatten Oberfläche, ebenso Nachfolger, die seine Werkstatt nie betreten hatten.

Im Lauf der Jahrhunderte sind Bilder zwischen seinem Namen und ihren hin und her gewandert, und in alten Sammlungen tragen manche kleinen Tafeln, die einst als Dou verzeichnet waren, heute andere Namen.

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Werke

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