Franz Werner Tamm

Franz Werner Tamm

1658–1724 · Freie Stadt Hamburg · Barock, Italienischer Barock


Die Geschichte

Um 1686 kam ein junger Blumen- und Früchtemaler aus Hamburg nach Rom und blieb zehn Jahre. Franz Werner Tamm, 1658 geboren und zu Hause bei örtlichen Malern ausgebildet, arbeitete dort neben den flämischen Landschaftsmalern Jan Frans und Pieter van Bloemen. Carlo Maratta, der einflussreichste Maler Roms, und Gaspar van Wittel, der niederländische Vedutenmaler, empfahlen ihn wichtigen Auftraggebern. Seine Stillleben entwickelten sich im Umkreis von Abraham Brueghel, einem flämischen Blumenmaler in Italien. 1692 heiratete er in Rom Giustina, die Schwester eines Augsburger Goldschmieds.

Ab 1695 ist er als kaiserlicher Hofmaler in Wien belegt, und ab 1707 arbeitete er dort auch für den Fürsten von Liechtenstein. Um 1702 malte er in Passau Altarbilder. Seine Bilder stellen Blumen und Früchte vor Landschaftsausblicke, antike Ruinen und reliefgeschmückte Vasen, und in späteren Jahren wandte er sich mehr Jagdstillleben und Tieren zu. Bis zu seinem Tod 1724 arbeitete er in Wien, und drei seiner Söhne folgten ihm in die Kunst, Kaspar und Franz als Maler, Jakob als Goldschmied.

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Werke

2 Werke