Nachahmer Charles-François Daubignys


Die Geschichte

Charles-François Daubigny, der französische Maler der Flusslandschaften, hatte Schüler und Bewunderer, die die Ufer der Oise ganz ähnlich malten wie er. Einer von ihnen war Hippolyte Camille Delpy, der bei ihm und bei dem älteren Landschaftsmaler Corot gelernt hatte und seine Bilder mit dem eigenen Namen signierte. Ein Bild in Daubignys Art von einem Maler, dessen Name verloren ist, heißt im Museum „Nachfolger Daubignys“.

„Nachahmer“ ist eine andere Bezeichnung. Sie gilt für ein Bild, das jemand außerhalb seiner Werkstatt und seines Kreises gemalt hat, meist nach seinem Tod 1878, in einer Art, die für seine eigene gehalten werden sollte, manchmal mit hinzugefügter Signatur. Von allen Bezeichnungen, die noch seinen Namen tragen, rückt sie das Bild am weitesten von seiner Hand ab.

Um seine eigenen Gemälde vom Rest zu trennen, stützt man sich seit 1976 auf das Werkverzeichnis von Robert Hellebranth, erschienen in der Schweiz, zu dem 1996 ein Nachtrag kam.

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Werke

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