
Flussufer im Frühling
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Die Geschichte
Unten rechts steht Daubigny 1866. Den Namen trägt die Tafel bis heute, das Museum of Fine Arts führt diese Flusslandschaft aber als Arbeit eines Nachahmers, also eines Malers außerhalb von Daubignys Werkstatt und Umkreis, der in seiner Art malte.
Der Bostoner Sammler Henry Clay Angell kaufte das Bild 1880 beim Pariser Händler Aimé Diot. Nach Angells Angaben kam es aus Auvers-sur-Oise, von Casimir Lenfant, Daubignys Schwiegersohn, zwei Jahre nach dem Tod des Malers. Für diese Herkunft gibt es nur Angells eigenes Wort. Das breite Querformat, etwa 38 mal 67 Zentimeter, kam mit seiner Sammlung ins Museum, 1916 als Geschenk seiner Witwe Martha und nach ihrem Tod 1919 endgültig.