Johann Christian Brand

Johann Christian Brand

1722–1795 · Österreich · Barock, Landschaftsmalerei


Die Geschichte

1775 brachte die neue Kupferstecherschule der Wiener Akademie eines ihrer ersten Werke heraus, eine Folge von rund 40 Blättern mit den Menschen, die in den Straßen der Stadt Waren und Dienste anboten. Da gibt es eine Blumenverkäuferin, einen Hühnerhändler, eine Wäscherin, einen Schneckenverkäufer, einen Briefträger, viele mit dem Ruf, mit dem sie ihr Gewerbe ausriefen. Die Zeichnungen stammten von Johann Christian Brand, und die Folge, bekannt als Wiener Kaufruf, begründete eine ganze Reihe von Darstellungen Wiener Typen.

Brand war vor allem Landschaftsmaler. 1722 in Wien geboren, Sohn des Landschaftsmalers Christian Hilfgott Brand, trat er 1736 in die Akademie ein. 1758 malte er eine Folge von Ansichten von Laxenburg, dem kaiserlichen Landsitz südlich von Wien, mit dem Blick von den Lusthäusern des Parks über das flache Land gegen Mödling und die Dörfer dahinter. 1766 wurde er Kammermaler des Hofes und 1772 Professor für Landschaftszeichnen an der Akademie, und noch 1790 malte er das Donautal vom Bisamberg aus, einem Hügel nördlich der Stadt. Er starb 1795 in Wien.

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Werke

6 Werke