
Donaulandschaft, vom Bisamberg aus gesehen
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Die Geschichte
Um 1790 floss die Donau bei Wien noch ungebändigt. Sie teilte sich in Nebenarme um bewaldete Inseln und trat immer wieder über die Ufer, erst zwischen 1870 und 1875 bekam sie ein einziges, gerades Bett. Brand malte diese Ansicht vom Bisamberg aus, dem Hügel am Nordufer, wo der Strom durch die Wiener Pforte in das Wiener Becken tritt. Das Wasser zieht in einem Bogen durch die Bildmitte, mit flachen grünen Inseln, diesseits liegt dichter Auwald. Drüben steigt ein steiler Hang an, oben mit Gebäuden, was zum Leopoldsberg mit seiner Kirche passt, und in der Ferne breitet sich im Dunst die Stadt aus. Das Bild ist unsigniert und keinen halben Meter breit, den rötlichen Hang im Vordergrund hat Brand mit wenigen raschen Strichen hingesetzt.




