
Aussicht von der Albrechtsburg in Klosterneuburg
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Die Geschichte
Rechts unten steht „J. Ch. Brand 1787“. Der Maler stand dabei auf den Resten der Albrechtsburg, die Herzog Albrecht I. im Jahr 1288 in einer Ecke des Klosterneuburger Mauerrings errichten ließ, donauaufwärts von Wien. Die alten Befestigungen verfielen, und das Bild steckt voller Mauerwerk. Am Rand ragt ein grober Ziegelblock auf, durch die Mitte laufen zerbrochene, rosafarbene Mauerzüge, gegenüber steht zwischen alten Häusern ein weißer Bau mit spitzem Dach. Dahinter führen Dächer zu einer Kirche mit hohem Turm und in ein weites, dunstiges Land. Drei Leute unterhalten sich mit einem Hund auf dem Weg, eine gebeugte Gestalt trägt ein Bündel aus der Senke. Das Belvedere hebt die Wolken und die fein abgestuften Farben des Vordergrunds als Zeichen genauer Naturbeobachtung hervor. Die Stadtmauern wurden in den 1860er-Jahren bis auf wenige Reste abgetragen.




