
Ein Malteratelier
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Die Geschichte
In der zweiten Hälfte der 1640er-Jahre war Rom voller junger Maler aus dem Norden, und der Brüsseler Michael Sweerts war einer von ihnen. Hier zeigt er eine ganze römische Werkstatt auf einmal. Vorn sitzt ein Junge mit einem Zeichenbrett auf den Knien. Weiter hinten malt einer an der Staffelei nach einem nackten Modell, und zwei Männer mit Hüten sehen zu. Durch die offene Tür im Hintergrund erkennt man jemanden, der sich über einen Tisch beugt und Farben anreibt. Auf einem Sockel steht eine Gipsfigur mit freigelegten Muskeln, ein anatomisches Modell, an dem man den Bau des Körpers lernte, und darunter zeichnet ein weiterer junger Mann. Den Vordergrund füllt ein Haufen Abgüsse nach antiken Skulpturen, Köpfe, Glieder und eine bleiche Maske, aufgetürmt wie Schutt. Tageslicht fällt nur durch ein kleines vergittertes Fenster hoch oben.




