Eine Straße in Louveciennes

Pierre-Auguste Renoir · PD

Eine Straße in Louveciennes


Details

Jahr
1870
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
38,1 × 46,4 cm

Die Geschichte

Im Frühjahr 1869 zog Camille Pissarro mit Frau und Kindern nach Louveciennes, einem Dorf auf den Hügeln westlich von Paris, und malte bald darauf eine Ansicht mit dem Aquädukt von Marly, die heute in der National Gallery in London hängt. Renoir stand etwa zur selben Zeit auf einer anderen Straße und hatte denselben Bau aus fast demselben Winkel vor sich. Oben links am Hang ist er zu erkennen, ein grauer Riegel, im 17. Jahrhundert errichtet, um Wasser zu den königlichen Schlössern zu leiten. Bei Pissarro sind eine Bäuerin und ein Mann mit Pferdekarren unterwegs. Hier spaziert eine städtisch gekleidete Familie, die Dame mit einem winzigen rosa Sonnenschirm, wie er zwischen 1868 und 1874 in Mode war. Wo das Bild entstand, erkannte erst 1979 der Kunsthistoriker T. J. Clark. Bis dahin hatte das Metropolitan Museum es als „Familie beim Spaziergang im Park“ gezeigt. Die Signatur unten rechts kam erst nachträglich hinzu.

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