Tegetthoff in der Seeschlacht bei Lissa I

Tegetthoff in der Seeschlacht bei Lissa I


Details

Künstler
Anton Romako
Museum
Belvedere
Jahr
1879
Technik
Öl auf Leinwand
Maße
86,5 × 47,5 cm

Die Geschichte

Wer in Wien über den Praterstern geht, sieht Wilhelm von Tegetthoff in Bronze auf einer 11 Meter hohen Säule, besetzt mit Schiffsschnäbeln. Das Denkmal wurde 1886 enthüllt, 20 Jahre nach der Seeschlacht bei Lissa und 15 Jahre nach dem frühen Tod des Admirals. Politisch hatte der Sieg wenig bewirkt. Nach der Niederlage bei Königgrätz hatte Österreich schon am 4. Juli 1866 angeboten, Venetien abzutreten, gut zwei Wochen vor der Schlacht.

Romako hatte sein Bild einige Jahre vor dem Denkmal gemalt, zwischen 1878 und 1880, auf einer schmalen, hochformatigen Holztafel. Er zeigt nur einen Ausschnitt, die Kommandobrücke der Erzherzog Ferdinand Max am 20. Juli 1866, kurz bevor sie die italienische Panzerfregatte Re d'Italia rammt. Neben Tegetthoff steht der Kommandant des Schiffes, Maximilian Daublebsky von Sterneck, der den Rammstoß ausführte. Die Re d'Italia sank innerhalb weniger Minuten und riss fast 400 Mann mit in die Tiefe.

Tausende weitere Geschichten in der App.