
© José Luiz Bernardes Ribeiro · CC-BY-SA-4.0
Anbetung der Könige
Details
Die Geschichte
1753 war Giovanni Battista Tiepolo in Würzburg und freskierte die neue Residenz des Fürstbischofs, darunter über dem Treppenhaus eines der größten Deckengemälde, die je gemalt wurden. Fresko wird in den feuchten Putz gemalt, und wenn die Jahreszeit die Arbeit an Wänden und Decken unterbrach, so die Pinakothek, wandte sich Tiepolo der Leinwand zu. Diese Anbetung der Könige, über vier Meter hoch, ist eines dieser sogenannten Winterbilder, gemalt für die Kirche der nahen Benediktinerabtei Münsterschwarzach. Tiepolo inszeniert die Szene wie auf einer Bühne, auf den Stufen eines verfallenen Tempels, und rahmt sie mit großen Rückenfiguren, über deren Schultern hinweg der Blick mitten ins Geschehen geführt wird. Mit der Säkularisation wurde die Abtei aufgehoben, und das Gemälde kam 1804 als Staatsbesitz nach München.




