
Antonio da Correggio · PD
Christus am Ölberg
Details
Die Geschichte
Es ist eine winzige Tafel, kaum einen Fuß hoch, und Correggio malte sie um 1524 als Versuch mit der Dunkelheit, Jahrzehnte bevor Caravaggio das Nachtstück in Mode brachte. Die Szene spielt nachts am Ölberg. Christus kniet im Gebet, seine drei Gefährten schlafen, und ein Engel neigt sich von links herein. Fast alles Licht geht von Christus selbst aus, heller als das aufziehende Morgengrauen im Hintergrund. Vasari, der das Bild sah, zählte es zum Seltensten und Schönsten, was aus dieser Hand kam. Viel später gelangte es nach Spanien, und nach dem Krieg auf der Halbinsel schenkte König Ferdinand VII. es dem Herzog von Wellington. In Apsley House in London hing es als das Lieblingsbild des Herzogs.




