Allegorie des Friedens und der Künste unter dem Pontifikat der Barberini

Allegorie des Friedens und der Künste unter dem Pontifikat der Barberini


Details

Jahr
1627
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
350 × 254 cm

Die Geschichte

1627, unter Papst Urban VIII., verzeichnete ein Inventar der Sammlung Barberini diese riesige, dreieinhalb Meter hohe Leinwand als Werk des Bruders des Cavaliere Muti. Die Muti waren eine römische Adelsfamilie, und wer dieser Bruder war, ist bis heute nicht sicher geklärt. Der Katalog des Museums nennt inzwischen zwei Hände, Charles Mellin, einen in Rom tätigen Maler aus Lothringen, und eben jenen Bruder, Prospero oder Marcantonio Muti. Lange lief das Bild unter dem Namen Simon Vouets, des französischen Malers, der damals in Rom arbeitete, und eine Studie von 1996 hält seine Hand in der Figur rechts noch immer für möglich. Das Thema ist ein offenes Lob der Familie, Frieden und Künste blühen unter dem Barberini-Papst. Vermutet wurde, dass es auf den Dichter Francesco Bracciolini zurückgeht, der das Programm für Pietro da Cortonas großes Deckenbild in diesem Palast ersann, das wenige Jahre später entstand. Einer Darstellung zufolge verschwand der Bruder des Cavaliere Muti aus der römischen Kunstszene, gleich nachdem Vouet nach Frankreich zurückgekehrt war.

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