
Erlösungsallegorie
Details
Die Geschichte
1541 wurde Wolfgang Graf von Salm Fürstbischof von Passau, und in den Jahren danach bestellte er bei seinem Hofmaler Huber diese dicht besetzte Tafel. Der Bischof kniet als Stifter im Vordergrund, und hinter ihm weist der Apostel Petrus auf den Gekreuzigten. Neben das Kreuz stellt das Bild eine ältere Geschichte aus dem Buch Numeri. Mose richtet an einem Pfahl eine eherne Schlange auf, und wer von den Schlangen gebissen wurde, wird durch ihren Anblick geheilt. Christliche Ausleger lasen diese Szene seit Langem als Vorausdeutung auf die Kreuzigung. Weiter hinten erzählen kleine Szenen aus der Apostelgeschichte, wie Petrus und Johannes einen Lahmen heilen, wie Petrus im Tempel predigt und wie die Apostel ins Gefängnis geführt werden. Die lateinische Tafel vorn zitiert Petrus vor dem Hohen Rat, der Geheilte stehe gesund da im Namen Jesu Christi, und in keinem anderen sei das Heil. Hoch über der weiten Landschaft erscheint Gottvater am Himmel.


