
Giuseppe Arcimboldo · PD
Allegorie des Frühlings
Details
Die Geschichte
1598, fünf Jahre nach Giuseppe Arcimboldos Tod in Mailand, waren dieser Frühlingskopf und die übrigen Jahreszeiten der Folge bereits in München verzeichnet, der Residenzstadt der bayerischen Herzöge. München besaß damals eine der frühesten fürstlichen Raritätensammlungen nördlich der Alpen, die Kunstkammer, die Herzog Albrecht V. in den 1560er-Jahren eingerichtet hatte und in der Gemälde neben Muscheln, Uhren und Naturwundern standen. Auf diesem Bild besteht ein junges Gesicht ganz aus dem frühen Jahr. Iris, Winden, Rosen, Gänseblümchen und Erdbeeren drängen sich zwischen frischem Laub, lauter Pflanzen, die nur kurz blühen. So reicht dieser Frühling höchstens bis in die ersten Sommerwochen.




