Bella und Hanna. Die ältesten Töchter von M. L. Nathanson

Christoffer Wilhelm Eckersberg · CC0

Bella und Hanna. Die ältesten Töchter von M. L. Nathanson


Details

Jahr
1820
Technik
Öl
Gattung
Gemälde
Maße
125 × 85,5 cm

Die Geschichte

Im Herbst 1819 kam es in Kopenhagen zu antijüdischen Ausschreitungen, ein Ausläufer der Unruhen, die damals durch die deutschen Städte zogen. Ein Jahr später malte Eckersberg, der als Vater der dänischen Malerei gilt, die beiden ältesten Töchter von Mendel Levin Nathanson, einem Kaufmann und einer führenden Figur der jüdischen Gemeinde der Stadt und langjährigem Auftraggeber des Malers. Bella und Hanna kommen Arm in Arm die Treppe ihres Elternhauses herab, in hellen Kleidern, ruhig und selbstsicher, als kehrten sie von einem Ball zurück. Eckersberg war eben aus Rom zurück und malte nüchtern, ohne Prunk. Das Licht fällt von oben auf die Stufen und auf die beiden einander zugeneigten Köpfe.

Das ganze Museum in der Tasche. MuseScope ist fast da.