Karoline, Königin von Neapel

Karoline, Königin von Neapel


Details

Jahr
1790
Technik
Öl auf Holz
Gattung
Gemälde
Maße
37 × 27 cm

Die Geschichte

Élisabeth Louise Vigée Le Brun verließ Paris in der ersten Oktoberwoche 1789, in den Tagen, als die Menge die königliche Familie aus Versailles in die Stadt holte. Über Rom kam sie nach Neapel und arbeitete dort im Frühjahr 1790. Die Dargestellte ist Maria Karolina von Österreich, Gemahlin Ferdinands IV. von Neapel und ältere Schwester Marie Antoinettes, die die Malerin am französischen Hof immer wieder porträtiert hatte. Das Museum datiert die kleine Tafel, 37 mal 27 Zentimeter, um 1790. Während sie entstand, lebte die Schwester der Dargestellten noch und stand in Paris unter Bewachung. Die Königin lehnt entspannt auf einem Sofa, ein geschlossenes Buch in der Hand, eine rote Feder am Kopfputz. Das Bild blieb in der königlichen Sammlung, ging 1896 an das Madrider Museum für moderne Kunst und kam 1971 an den Prado zurück. Unten links klebt noch das Etikett aus jenen Jahren.

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