
Gustave Courbet · PD
Schloss Chillon
Details
Die Geschichte
Im Juli 1873 ging Courbet über die Grenze in die Schweiz. In Paris hatte man ihn für den Sturz der Vendôme-Säule während der Commune verantwortlich gemacht und ihm die Kosten des Wiederaufbaus auferlegt, eine Summe, die er nie hätte zahlen können. Er ließ sich in La Tour-de-Peilz am Genfersee nieder, wenige Kilometer vom Schloss Chillon entfernt, das seit Byrons Gedicht über den Gefangenen von Chillon auf jedem Reiseplan der Schweizfahrer stand. Von 1873 an malte Courbet es immer wieder, in verschiedenen Formaten und bei verschiedenem Wetter. Diese Bilder gingen an Reisende und Händler und hielten ihn im Exil über Wasser. Er starb in La Tour-de-Peilz am 31. Dezember 1877, einen Tag bevor die erste Rate für die Säule fällig war.




