
Christus und die Samariterin
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Die Geschichte
Um 1593 ließ Abt Astorre Sampieri einen Saal seines Bologneser Stadtpalasts mit drei großen Leinwänden über den Türen ausstatten und vergab an jeden der Carracci eine davon. Ludovico malte die Kanaanäerin, Agostino die Ehebrecherin, Annibale diese Begegnung am Brunnen, bei der eine Samariterin beim Wasserholen von einem Fremden um einen Schluck gebeten wird und von ihm dann ihr eigenes Leben erzählt bekommt. Annibale wurde um 1594 fertig und ging im Jahr darauf nach Rom. Die drei Bilder blieben zusammen. Als Francesco Sampieri 1811 in Geldnot die Familiengalerie verkaufte, erwarb der Innenminister des Königreichs Italien sieben Gemälde daraus für die Brera, diese drei darunter. Sie hängen in Saal 28.




