
Christus in der Glorie mit Heiligen und Odoardo Farnese
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Die Geschichte
Die beiden heiligen Könige auf diesem Altarbild stehen hier als Verwandtschaft. Der Kardinal, der rechts kniet, ist Odoardo Farnese, und wer ihn vorstellt, ist Eduard, König von England, den die Familie über die Mutter des Kardinals zu ihren Ahnen zählte. Auf der anderen Seite steht Hermenegild, ein westgotischer Königssohn aus Spanien, aus demselben Stammbaum geholt. Darüber erscheint Christus zwischen Petrus und Johannes dem Evangelisten, Maria Magdalena reckt die Arme zu ihm hinauf. Annibale Carracci malte das Bild in Rom für den Kardinal, der im Kloster Camaldoli oben in den toskanischen Wäldern eine Zelle im Namen der Magdalena hatte bauen lassen. Dorthin ging es. Die Datierung schwankt zwischen 1597 und 1600. Ende des 17. Jahrhunderts kam die Leinwand nach Florenz hinunter und stand 1698 bereits in einem Inventar des Palazzo Pitti, oben um einen Streifen von etwa 13 Zentimetern erweitert, der in der heute angegebenen Höhe mitgerechnet ist.




