
Christus am Ölberg
Details
Die Geschichte
Christus kniet vor einem grauen Felsen und betet mit aneinandergelegten Händen. Über ihm beugt sich ein Engel aus dem rötlichen Himmel und bringt ein Kreuz, auf dem Felsen steht der Kelch, um dessen Abwendung er bittet. Die drei Jünger schlafen. Johannes, jung und lockig, liegt ausgestreckt in seinem weißen Gewand. Jakobus stützt den Kopf in die Hand. Petrus ist gegen den Hang gesunken, sein Schwert liegt im Gras, dasselbe, das er bei der Gefangennahme ziehen wird. Hinter ihnen, jenseits eines geflochtenen Zauns, drängen sich Soldaten mit Helmen zwischen den Bäumen. Ein Mann in Rot steigt mit einem Spieß darüber, und Judas im gelben Gewand ist schon auf dieser Seite. Die Tafel gehörte einst dem Grafen Wilczek, der die Ruine der Burg Kreuzenstein nördlich von Wien wieder aufbauen ließ und mit mittelalterlichen Stücken füllte. 1932 kam sie an das Kunsthistorische Museum.
