Komposition

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Details

Jahr
1933
Technik
Bronze
Gattung
Skulptur
Maße
219 × 121 cm

Die Geschichte

Als das Kröller-Müller Museum 1961 seinen Skulpturengarten eröffnete, kaufte es im selben Jahr diese Bronze. Sie war gerade erst in Paris gegossen worden, fast 30 Jahre nachdem Otto Freundlich das Modell geschaffen hatte.

Das Gipsmodell entstand 1933 in seinem Pariser Atelier, in dem Jahr, in dem in Deutschland die Nationalsozialisten an die Macht kamen. Freundlich, ein deutscher Künstler jüdischer Herkunft, lebte schon lange in Frankreich. Er baute die Form aus gerundeten Blöcken, die sich stapeln und gegeneinander lehnen, in monumentalem Maßstab. Gegossen wurde sie zu seinen Lebzeiten nicht. 1943 wurde Freundlich verhaftet, deportiert und im besetzten Polen ermordet, in Majdanek oder in Sobibor.

Den Guss betrieb nach dem Krieg seine Lebensgefährtin, die Künstlerin Jeanne Kosnick-Kloss, mit einem Kreis von Unterstützern. Die ganze Oberfläche ist mit kleinen, flach gedrückten Tupfen bedeckt, die an verwittertes Sedimentgestein erinnern, und die Bronze gibt jeden einzelnen davon aus dem Gips wieder.

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