
Piet Mondrian · PD
Komposition mit Farbfeldern
Details
Die Geschichte
Im Sommer 1914 war Mondrian zu Besuch in den Niederlanden, als der Krieg ausbrach, und der Weg zurück nach Paris, wo er gelebt hatte, war versperrt. Er verbrachte die Kriegsjahre im neutralen Holland, lange Zeit in Laren, einem Künstlerdorf bei Amsterdam. Dort lernte er den Maler Bart van der Leck kennen, der seine Bilder gerade in flache Farbflächen auf weißem Grund zerlegte. Mondrian hat später selbst gesagt, dass ihn van der Leck zur Farbe gebracht habe, und diese Leinwand von 1917 zeigt den Schritt. Die dunklen Striche früherer Arbeiten sind verschwunden, rosa, gelbe und hellblaue Rechtecke schweben mit klaren Kanten im Weiß. Die Farben sind noch gedämpft, das reine Rot, Gelb und Blau kam erst später. Im selben Jahr gründeten Mondrian, van der Leck und Theo van Doesburg die Zeitschrift „De Stijl“. Den Rahmen hat Mondrian mitbemalt, damit er zum Bild gehört, und 1928 schenkte der Sammler A. P. van Hoey Smith das Gemälde dem Museum Boijmans in Rotterdam.




