Konsularische Versammlung

Giovanni Battista Tiepolo · PD

Konsularische Versammlung


Details

Jahr
1750
Technik
oil paint
Gattung
Gemälde
Maße
125 × 193 cm

Die Geschichte

Der Auftraggeber schrieb dem Maler einen langen Brief. Graf Antonio di Montegnacco, Geistlicher und Adliger aus dem Friaul, schilderte darin genau, wie er im September 1748 vor dem Rat des Malteserordens gesprochen hatte. Der Lokalhistoriker Vincenzo Joppi, der den Brief später veröffentlichte, meinte, wer ihn lese, brauche das Bild kaum noch zu sehen. Die Vorgeschichte reicht bis 1740 zurück. Damals wollte Filippo Florio, ein Graf aus Udine, Ritter des Ordens werden. Das Priorat in Venedig lehnte ab, weil kein Adliger der Stadt die Bedingungen erfülle. Papst Benedikt XIV. verwies den Streit nach Malta, und Montegnacco erreichte dort die Aufnahme Florios und mit ihm des gesamten städtischen Adels. Lange galt das Gemälde als Werk Giambattista Tiepolos allein. Seit 1939 sehen manche Forscher darin die Hand seines Sohnes Giandomenico, einige schrieben ihm sogar das Ganze zu. Das Museum in Udine spricht von einer Gemeinschaftsarbeit um 1750.

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