
Gustav Klimt, Danaë, 1907. Wikimedia Commons. · PD
Danaë
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Die Geschichte
Klimt malte diese Danaë um 1907 in Wien, in seiner sogenannten goldenen Zeit, als er Farbe und Blattgold zu flimmernden Flächen verschmolz. Der Mythos ist alt: Danaë wird von ihrem Vater eingesperrt, damit sie kinderlos bleibe, doch Zeus dringt als goldener Regen zu ihr. Klimt zeigt genau diesen Augenblick, die Frau schlafend zusammengerollt, und der Goldstrom fließt als Kaskade aus Münzen und Kringeln an ihr herab. Im Wien um 1900 war so viel offene Sinnlichkeit ein Skandal, und Klimt kannte den Widerstand aus dem Streit um seine Fakultätsbilder für die Universität. Danaë blieb seither in Privatbesitz und wird bis heute nur selten öffentlich gezeigt.




