
Karl Friedrich Schinkel · PD
Der Rugard auf Rügen
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Die Geschichte
Schinkel hatte in jungen Jahren perspektivisch-optische Schaubilder gemalt, große Rundsichten für zahlendes Publikum, und an diese Arbeit erinnert das Format von 51 auf 132 Zentimetern. 1821 reiste er nach Stettin und nach Rügen, das seit 1815 preußisch war und davor fast 170 Jahre zu Schweden gehört hatte. In Bergen stieg er auf den Kirchturm und nahm den Blick nach Nordosten über den Rugard bis zur Prorer Wieck auf. Der Hügel mit den slawischen Burgwällen liegt kahl da. Erst um 1830 ließ ihn Fürst Wilhelm Malte I. zu Putbus aufforsten, seither ist er bewaldet. Von den drei Landschaften dieser Reise, alle auf Papier gemalt und später auf Leinwand gezogen, blieb allein diese. Die Ansichten von Stettin und der Stubbenkammer gingen im Zweiten Weltkrieg verloren.




