Diana und ihre Nymphen, von Satyrn belauscht

Peter Paul Rubens / Frans Snyders · PD

Diana und ihre Nymphen, von Satyrn belauscht


Details

Jahr
1616
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
203 × 309,6 cm

Die Geschichte

1616 galt zwischen Spanien und der niederländischen Republik seit sieben Jahren der Zwölfjährige Waffenstillstand, und in Antwerpen teilten sich Maler ein Bild oft nach Fächern. Hier lässt sich das genau verfolgen. Rubens malte zuerst die Figuren und ließ eine Fläche frei, eine sogenannte Aussparung, für Frans Snyders, den Antwerpener Spezialisten für Tiere und Stillleben. Snyders setzte die Jagdbeute hinein: den toten Keiler, Hasen, Vögel und weiteres Wild. Zum Schluss überging Rubens das ganze Bild noch einmal selbst. Diana und ihre Nymphen schlafen nach der Jagd, zwei Satyrn ziehen das Tuch beiseite und schauen zu. Die britische Royal Collection, der das Gemälde gehört, vermutet, dass Diana mit ihrem hellen, gebogenen Körper an eine silberne Mondsichel erinnern soll, und erklärt so, warum ihr der kleine Halbmond im Haar fehlt. Heute hängt das Bild in Hampton Court Palace bei London.

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