
John William Waterhouse · PD
Echo und Narziss
Details
Die Geschichte
Waterhouse malte diese Szene 1903, als die Vorliebe für Sagenstoffe und die Bildsprache der Präraffaeliten in England noch einmal aufblühte. Er erzählt einen Mythos aus Ovids Verwandlungen. Der schöne Jüngling Narziss hat sich am Ufer niedergelegt und starrt gebannt auf sein eigenes Spiegelbild im Wasser, das er für einen anderen Menschen hält. Ihm gegenüber sitzt die Nymphe Echo, die ihn liebt, aber verflucht ist, nur die letzten Worte anderer nachsprechen zu können. So kann sie sich ihm nie mitteilen und muss zusehen, wie er im Anblick seiner selbst versinkt. Beide gehen an dieser Liebe zugrunde. Neben Narziss sprießen bereits die kleinen weißen Blüten, in die er sich der Sage nach verwandeln wird.




