
Raphael · PD
Esterházy-Madonna
Details
Die Geschichte
Um 1508 ging für Raffael die Florentiner Zeit zu Ende, und die größte Wende seines Lebens stand bevor, denn Papst Julius II. rief ihn nach Rom, um die päpstlichen Gemächer auszumalen. Genau an dieser Schwelle steht diese kleine Tafel. Eine junge Maria sitzt in einer Landschaft mit dem Jesuskind und dem kleinen Johannes dem Täufer, das Ganze in jener mühelosen Ruhe, die Raffael in Florenz vollendet hatte, viel davon im Blick auf Leonardo. Und sie wurde nie fertig. Sieht man genau hin, sind das Gesicht Marias und die beiden Kinder noch bloße Untermalung, angelegt und liegen gelassen. Ihren Namen trägt sie nach den Fürsten Esterházy, der ungarischen Familie, aus deren Besitz sie ins Budapester Museum kam.




