
Guercino · PD
Et in Arcadia ego
Details
Die Geschichte
Zwei junge Hirten treten aus dem Wald und halten vor einem Schädel inne, der auf einem Steinblock mit drei lateinischen Worten liegt: Et in Arcadia ego, 'Auch in Arkadien bin ich'. Wer da spricht, ist der Tod, und Arkadien ist das erträumte Paradies der Hirten, der letzte Ort, an dem man ihm begegnen würde. Guercino malte diese Szene um 1620 in Rom und ist, soweit bekannt, der Erste, der diesen Satz ins Bild setzt. Neben dem Schädel sitzen eine Maus und eine Fliege, alte Zeichen dessen, was die Zeit zernagt. Rund 15 Jahre später griff Nicolas Poussin dieselben Worte für zwei ruhigere und berühmtere Bilder auf.




