Nationalgalerie für Alte Kunst

Nationalgalerie für Alte Kunst

Rom, Italien · Website


Die Geschichte

Roms Nationalsammlung älterer Malerei liegt in zwei Barockpalästen, und der prächtigere ist der Palazzo Barberini, in den 1620er Jahren für eine Familie erbaut, die gerade einen der Ihren auf den Papstthron gebracht hatte. Sowohl Bernini als auch sein Rivale Borromini arbeiteten daran, und Borrominis ovale Treppe windet sich in enger werdenden Schleifen neben Berninis breiter, rechteckiger empor.

Die Räume bergen Bilder, die die Menschen innehalten lassen. Raffaels La Fornarina, eine junge Frau mit entblößter Schulter, die für die Geliebte des Malers gehalten wird, trägt ein Armband mit seinem Namen. Caravaggios Judith durchtrennt mit einem Blick stirnrunzelnden Widerwillens den Hals des schlafenden Feldherrn Holofernes. Hans Holbeins Porträt Heinrichs VIII. zeigt den König breit und juwelenbesetzt, geradeaus starrend.

Über allem öffnet sich eine von Pietro da Cortona gemalte Decke in einen Wirbel von Allegorie zum Ruhm der Barberini, ihr Familienwappen aus Bienen über das Gewölbe verstreut.

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Sammlung

9 Werke