Et in Arcadia ego (Die arkadischen Hirten)

Nicolas Poussin · PD

Et in Arcadia ego (Die arkadischen Hirten)


Details

Museum
Louvre
Jahr
1638
Technik
Ölfarbe
Gattung
Gemälde
Maße
85 × 121 cm

Die Geschichte

In der antiken Dichtung war Arkadien ein Land glücklicher Hirten, eine Gegend ohne Kummer. Poussin malt es um 1638 in Rom und stellt mitten in dieses Paradies ein steinernes Grab. Drei Hirten und eine Frau treten davor und entziffern eine lateinische Inschrift: «Et in Arcadia ego», also «auch in Arkadien bin ich», und wer da spricht, ist der Tod. Einer von ihnen kniet nieder und fährt mit dem Finger den Buchstaben nach, während sein Schatten auf den Stein fällt. Das Bild gab Giulio Rospigliosi in Auftrag, ein römischer Gelehrter, der später Papst Klemens IX. werden sollte. In einer früheren Fassung hatte Poussin dieselbe Szene als jähen Schreck gemalt; hier ist alles Ruhe, ein stilles Nachsinnen vor der Grabplatte. Die Frau legt die Hand auf die Schulter des knienden Hirten und blickt ohne Furcht auf das Grab.

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