
Eine Ramsauer Bäuerin am Spinnrad
Details
Die Geschichte
Das Bild ist klein, 38 mal 29 Zentimeter, und genau genommen ein Blatt Papier. Eybl malte um 1836 in Öl darauf, später wurde es auf Holz kaschiert. Eine alte Bäuerin aus Ramsau, einem Bergbauerndorf in den Alpen, sitzt frontal in einem abgewetzten grünen Ohrensessel und blickt uns gerade an. Neben ihr steht das Spinnrad, der Faden läuft vom Rocken noch durch ihre Finger. Geschönt ist hier nichts. Das Mieder ist durchgescheuert und geflickt, an der Truhe hinter dem Rad hängt ein Rosenkranz, daneben steht ein Krüglein mit rosa Blumen. Unten links signierte der Maler mit „EIBL.“, so schrieb er seinen Namen in diesen Jahren. Die Studie blieb in Wiener Privatbesitz, bis das Belvedere sie 1955 im Wiener Kunsthandel erwarb.



