Der Brand im Quartier von San Marcuola

Francesco Guardi · PD

Der Brand im Quartier von San Marcuola


Details

Jahr
1790
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
42,5 × 62,2 cm

Die Geschichte

Ende 1789 brannte in Venedig ein Öllager im Viertel San Marcuola, im Sestiere Cannaregio. Francesco Guardi war damals 77 Jahre alt, und dieses kleine Bild gehört zu den letzten, die er vor seinem Tod Anfang 1793 malte. Es ist kein Katastrophenbericht. Die Pinakothek beschreibt es als Bild der Ohnmacht. Am brennenden Kanalufer stehen die Leute aus dem Viertel dicht gedrängt und sehen zu, wie man versucht, das Feuer zu löschen, und viel mehr als zusehen können sie nicht. Die Flammen scheinen auf dem Wasser selbst zu lodern, so wie brennendes Öl sich auf einem Kanal ausbreitet. Guardi hielt die Szene auch in einer Zeichnung mit Feder und Pinsel fest, die heute dem Metropolitan Museum in New York gehört. Das Gemälde ist eine Dauerleihgabe der HypoVereinsbank, deren Vorgängerin, die Bayerische Hypotheken- und Wechselbank, es 1968 erwarb.

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