Blumen im Garten, Clivia und Pelargonien

August Macke · PD

Blumen im Garten, Clivia und Pelargonien


Details

Künstler
August Macke
Jahr
1911
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
90 × 71,5 cm

Die Geschichte

1911 zog es Macke in mehrere Richtungen zugleich. Seine neuen Freunde in München, Kandinsky und Franz Marc, steuerten auf die Abstraktion zu, und seine eigenen Bilder dieses Jahres sind, so das Lenbachhaus, stilistisch nicht einheitlich. Dieses hier blickt zurück. Es schließt an die Tegernseer Stillleben von 1909 und 1910 an, und das Museum sieht darin eine letzte Steigerung seiner fauvistischen Phase und seiner Auseinandersetzung mit Matisse. Das Motiv ist ein Ausschnitt aus seinem eigenen Garten in Bonn, Clivien und Pelargonien in Töpfen. Satte Grüntöne füllen fast die ganze Leinwand, dagegen stehen drei hellrote Blüten, das Tonrot der Töpfe und ein violetter Grund, der sich unter die Blätter schiebt. Ihm gehe es mehr und mehr darum, schrieb Macke, die raumbildenden Energien der Farben zu finden. Wenig später suchte er sie im Kubismus und Futurismus.

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